· 

Die Pause

....schafft die Möglichkeit für ein Innehalten, für Besinnung, für Neusortierung und Neu-Orientierung.
Sie kann eine Zeit der Vergewisserung sein.
Von daher ist die Pause, die Abstand nimmt vom „Normalverlauf“, eine wesentliche Korrekturinstanz, um Fehlentwicklungen zu erkennen und um umzusteuern.
Die Pause, der „Zeitausstieg“ - im Sinne von „Ich bin mal eben weg“ - wird so zur Chance für eine nötige Kehrtwendung und Weichenstellung, wie auch für ein bewussteres, besonneneres Weitermachen danach.
Die immer wieder „genommene“, Pause - sie muss dauernd erstritten und verteidigt werden, gegenüber den vielfältigsten „treibenden Kräften“. Diese wirken in einem selbst oder in Gestalt von konkreten nahen Personen sowie in Form einer Ideologie des anerkannten Produktivismus. -
Die immer wieder „genommene“, Pause  kann eine gute persönliche Tradition werden. Das wäre allemal besser, als wenn „der Körper“ sie sich später gewaltsam holen muss - über Erkrankung oder Burnout.