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Lehrer - Mentor - Coach

 Zu meinem Beratungsverständnis
Auch nach den Erkenntnissen der modernen Neurowissenschaften (Gerald Hüther) kommt es bei guten Lehrern auf drei wesentliche Eigenschaften u. Fähigkeiten an, die sie ihren Kindern gegenüber immer wieder aktualisieren müssen. Ja, G. Hüther sieht es gar als Hauptaufgabe von Schule an (https://www.youtube.com/watch?v=jgenNUtoSyI ); sie hat zuforderst Lernen zu ermöglichen durch

1. einladen
2. ermutigen
3. inspirieren.

Selbige Kompetenzen muß m. E. auch ein guter Coach/Berater für Erwachsene an den Tag legen.

1. Er sollte sein Gegenüber spontan einladen, mit auf die Reise der Veränderung/ Verbesserung zu gehen. Es sollte spannend, verlockend und nicht zu schwer sein, sich mit ihm auf den Weg zu machen.
Sein eigener Lebensweg, seine Art sollte „erfolgversprechend“, vertrauenswürdig (seriös) oder mindestens herausfordernd sein, um sich ihm anzuvertrauen.

2. Auf dem Weg wird es entmutigende Hindernisse geben. Mit der Hife des Beraters/Mentors sollte man sich mutiger und sicherer fühlen, um sich in dieses Abenteuer zu begeben.
Kommt die Klientel schon entmutigt und mit einem Sackgassengefühl zu ihm, so sollte er vermitteln, dass es immer mehr als einen Weg gibt oder dass die phantasierten zukünftigen Negativszenarien vielleicht doch nicht so bedrohlich sind, wie angenommen.
Auch die vielfältigen empfundenen „Drücke“ sollten relativiert und „hinterfragbar“ gemacht werden. Ermutigung ist zentral, da es das „Selbergehen“ und Selbstzutrauen wieder ermöglicht.

3. Inspirieren, Ideen (wieder) in den Kopf bringen (Kreativität), Lust auf etwas bekommen, das schafft die Voraussetzungen, dass etwas Blockiertes wieder in Fluss geraten kann. Hier wieder etwas Spiel in den festen, festgefahrenen Ernst zu bringen, hilft wesentlich, das Eigen-Interesse auf Neues wieder zu beleben. Es geht also um die Wiederbelebung von Lust und Spiel – in dem Ernst des Lebens!

Nebenbei: bei den letzten beiden Punkten sind Sie bei mir gut aufgehoben.