Die Guten und die Bösen

 

Diese Einteilung der Welt, der Umwelt, ja der Mitmenschen, scheint wieder mehr Anhänger zu gewinnen, mögen sie religiös Gläubige sein oder „gläubige Ungläubige“ (wie z.B. George Bush).
Die simple Einteilung gibt Orientierung, indem sie uns den Weg zu Freund und Feind weist.

In solchen Zeiten, in denen wir also wieder (!) mit derartigen Holzschnittkategorien beschallt werden, ist es erforderlich, dass „wir“ uns - im Sinne von Aufklärung, Humanismus, Vorurteilsbekämpfung und Feindbildabbau -  auf folgende Argumentation und Betrachtungsweise konzentrieren, dafür Argumente suchen und uns selbst in dieser „kontradiktorischen Denkweise“ schulen.

 

Die Bösen sind nicht böse. Im Gegenteil, sie….

Die Guten (so wie wir) sind nicht gut. Im Gegenteil, sie ...

Diese eingenommene Gegenposition eckt an und weitet zugleich den Horizont. Sie schlägt eine Schneise für Differenzierung, öffnet den Tunnelblick und schafft  Voraussetzungen für Verständnis und Friedenspolitik.
Sie braucht -  weil abweichend, lagerwechselnd und aus der Reihe tanzend  - Zivilcourage.