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Üben ist alles?

Ohne Üben ist alles nichts?

Nach P. Sloterdijk „entsteht der Mensch aus der Wiederholung“. Der Mensch, der an sich arbeitet, sich bildet und formt,  schafft sich damit selbst. Man mag an den angeborenen „Willen zur Selbstoptimierung“ glauben oder nicht, in jedem Fall gilt: die Arbeit, die Übe-Arbeit kann sich lohnen.   Denn:
Wer lächelt , übt das Lächeln.
Wer grübelt, übt das Grübeln.
Aber auch:
Wer seine Meinung sagt, übt die Meinungsäußerung.
ÜBUNG FESTIGT EIN VERHALTEN !
Die mehrfache Übung schafft Gewohnheit. Die wiederholte Übung wurde somit „normal“ und erfordert keine besondere Anstrengung mehr. (Darin liegt ihr Trick.) Im Gegenteil, das Geübte stellt sich schließlich wie automatisch ein.
(Von jener Gewohnheit, die dem Üben im Wege steht, spreche ich hier lieber nicht.)