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Balance zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Eine gute Balancierung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft „hat Vorteile“
Zu langes „Verbleiben“ in der Vergangenheit lähmt, belastet und sorgt für „Zurückbleiben“.
Zu schnelles „Überwinden“ treibt zum zwanghaften „Voran, voran!“, lässt keine Zeit zum Lernen und bahnt die direkte Flucht in den Veränderungs- und Innovationswahn.

Zu ausgiebiges Im-Moment-Sein, verliert die Perspektiven und den Zusammenhang und letztlich den Sinn aus dem Auge – wurschtelt nur herum.
Zu große Missachtung der Gegenwart lässt die Wahrnehmungs- und Genussfähigkeit verkümmern und verkennt ihren Zukunftsbeitrag.

Zu starke Zukunftsorientierung wird zukunftsverliebt-besessen Illusionen aufsitzen, verkennt die Basis, die Gegenwart und schöpft wenig aus der Erfahrung.
Zu wenig Zukunftszugewandtheit lässt die Hoffnung verkümmern oder es an möglicher Vorsorge mangeln.

Weiterführende Fragen können also sein:
Die GEGENWART,
die gegenwärtigen Tätigkeiten, „Notwendigkeiten“, Erfordernisse, Gefühle, Gedanken und Aktionen, behindern sie die Zukunft?
Gleicht die Gegenwart bloß die Folgen der VERGANGENHEIT  aus oder dienen die gegenwärtigen Anstrengungen (Tätigkeiten und Sorgen) hauptsächlich der Sicherung des „Überlebens“?

Oder, baut ein Teil schon das Fundament für eine bessere ZUKUNFT?
Wie groß ist dieser Teil des gegenwärtigen Tuns?  Ist er ausreichend groß?
Welche Aktivitäten, Vorhaben, Blickwinkel von heute sind schon auf morgen gerichtet, also der Zukunfts- und Perspektivengewinnung zugewandt?