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Chancengleichheit

Hat dich deine Kindheit auf einen stabilen Boden gestellt, auf dem du dich frei bewegen und etwas aufbauen kannst?
Oder
Hat dich deine Kindheit in einen bodenlosen Sumpf fallen lassen, aus dem du dich erst mühsam (lebenslang) heraus arbeiten musst?

Abgesehen von der Lebenslaufprägung durch diese unterschiedlichen „Vorgeschichten“ - und dem graduellen Spektrum zwischen diesen beiden Polen - bekommt dieser wesentliche, unterschiedliche Verlauf der Kindheit - auch gerade in der Laufbahnberatung von Erwachsenen - einen zentralen Wert. 
Durch diese Vorgeschichte wird festgelegt, womit man es im Laufe des Lebens (auch) zu tun hat, was als Aufgabe ansteht, wo mit Blockaden und Wiederholung zu rechnen ist.

Welche Rolle spielt die Kindheit?
Darf man sich ein Leben lang auf die schwierige Kindheit berufen?
Wie viel Verantwortung haben wir selbst für unsere Kindheit und für den darauf aufbauenden Lebensweg?
Ungerechtigkeit? Chancengerechtigkeit?