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Mit Pillen gegen Stress und Depression

Wieder einmal melden die Medien aufgeschreckt: „Das psychische Leiden nimmt alarmierend zu: Jeder zweite Deutsche empfindet auf der Arbeit starken Leistungsdruck. Der Gebrauch von Antidepressiva schießt in die Höhe, der Krankenstand hat sich binnen zwanzig Jahren verdreifacht.“ Faz 26.2.2019 https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaft-in-zahlen/psychische-krankheiten-und-einnahme-von-antidepressiva-nehmen-zu-16049665.html


Mögliche „Auslöser“ für die psychische Belastung am Arbeitsplatz.

 (Wo ist anzusetzen?     Von wem?      Was ist nicht änderbar?)
Mitarbeiter
- Besondere Gruppenzusammensetzung
- Zusammenarbeit
- Persönliche Schwächen
Leitung ( -sPersonen, -Kreis)
- Handlungskapazität, Koordination von Arbeitsprozessen
- Verhältnis MA-Leitung ( Kooperation,Verantwortung)

Klientel (Kunden, Bewohner, Patienten usw.)
- Zusammensetzung, Befindlichkeit

Infrastruktur
- Bauliche Gegebenheiten

- Finanzielle u. gesetzliche Rahmenvorgaben

Folgende Punkte gehören häufig zu den Verursachern von zu viel Belastung:
Arbeitsumgebung -
Arbeitsorganisation  - zwischen effizientem Erreichen der Ziele und gesundem Arbeiten der Beschäftigen (keine gesundheitsschädigende Gefährdungen)
Erholung(-spausen) in der Arbeit
Klare Rollen und Verantwortlichkeit
Lage und Länge der Arbeitszeit
Arbeits- Betriebsklima, soziale Kontakte
Dauernde Verfügbarkeit
Belastung durch Emotionsarbeit
Konkretes Führungsverhalten
Gewalterfahrung ( Beleidigung, Nötigung, Drohung, tätliche Angriffe, Übergriffe)
Sinn der  Arbeit / Zufriedenheit
Termin- u Leistungsdruck