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Ein Hoch auf das Werten!

Wertungen sind lebenswichtig
(An meine speziellen Konfliktpartner der „Gewaltfreien Kommunikation“ und viele Mediatoren und „Therapeuten“.)

Last uns möglichst viel werten.
Last uns herausrufen:
Ich liebe dich!
Das mag ich!
Das lehne ich ab, das hasse ich!
Das ist nichts für mich!

Die modisch häufig geforderte Beurteilungs- und Wertungs-Enthaltsamkeit lässt die Welt im Regen stehen. In ihr schwämmen wir als Neutrum-Fische stumm und  opportunistisch mit dem Strom.
Lasst uns darin üben,
mit Negativem besser umzugehen. Das Negative muss raus, muss raus dürfen. Es muss angehört werden - von den anderen.
Verbannt also auf keinen Fall die Wertung. Das ist die freie, subjektive Positionsbestimmung und „Offenlegung“. Sie ist ein fundamentales Recht des freien Bürgers.
Denn mit der Abwertung verschwänden auch die Aufwertung, die Anerkennung und Wertschätzung.
Es entstünde eine übervorsichtige Atmosphäre der „Enthaltsamkeit“ und des Versteckens.

Wir blieben verloren in eiskalter, arroganter, wertfreier Sachlichkeit und „Ohne-mich-Feigheit“.
Oh, wie gruselig.