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Klar und direkt

und wertschätzend kommunizieren

 Aus Mediationsfortbildungen

 

 

Klar und direkt sein

 

Klingt gut. Doch kann dabei die weiter bestehende Wertschätzung für den anderen ebenfalls vermittelt werden?

 

Heißt klar und direkt: Ich sage dir mal, ganz offen, was mit dir nicht stimmt, was du falsch machst?

 

Ist die Wirkung anders, wenn der Klar-direkt-Sprecher Ich-Botschaften oder Du-Botschaften sendet?

 

Wie sähen glaubwürdige (!)Ich-Botschaften aus, wenn er Kritik äußern will/muss?

 

Wie weit hilft die Unterscheidung von einerseits der Person und andererseits deren Verhalten?

 

 

 

 

 

Drei Missverständnisse, die es erschweren, Direktheit und Wertschätzung, beide zusammen, zu kommunizieren? An diesen drei Punkten müsste also angesetzt werden.

 

 

 

1. Was ist Aufrichtigkeit?

 

Dem anderen endlich meinen Eindruck mitteilen, was mit ihm nicht stimmt? Wo er/sie versagt hat? Das ist Mut zur Offenheit!

 

Ist das die gemeinte Aufrichtigkeit? Wenn das nicht, was denn dann?

 

 

 

2. Wer ist wofür verantwortlich?

 

Bin ich dafür verantwortlich, welche Gefühle der/die andere hat oder bekommt? Mein Tun und mein Reden, machen sie sein Gefühl ?

 

Oder wie könnte es noch richtig sein?

 

 

 

3. Meine eigene Angst,

 

die Angst/die Befürchtung, mit seinen negativen Reaktionen nicht zurecht zu kommen.

 

Also die eigene Angst hemmt die Aufrichtigkeit, nicht der andere.

 

Wie schütze ich mich vor dieser Bremskraft „Angst“/Negativphantasie?