Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt · 15. Juni 2019
Pragmatisch, entideologisiert und flexibel sein, darum geht es. Ein Höchstmaß an Kommunikations- und -Teamfähigkeit ist gefragt und verspricht den Gut-Trainierten Anerkennung und Erfolg. Allerdings: diese Anpassungsmeisterschaft verlangt den „außengeleiteten Menschen“(D.Riesman). Er weiß selbst nicht wohin, aber er lässt sich allerorts einsetzen, denn er gilt als offen und lebenslang beschulbar. Die anderen, die eher Innengeleiteten, ernten - in diesen Zeiten der befristeten Bindungen...
Arbeitsmarkt · 08. Juni 2018
Solange es um Marktbeziehungen bei der Mitarbeitersuche geht, braucht es die Funktion von institutionalisierten „Schleusenwärtern“, braucht es eben Einstellungsgespräche, in denen ausgebuffte „Bluffkompetenz“ - besonders bei den „Schwächen“ - einen nicht zu unterschätzenden „Vorteil“ bringen kann.

Arbeitsmarkt · 11. Januar 2018
WIE BEGRÜNDEN SIE DIE HÖHE IHRER GELD-FORDERUNG ? Ich verlange/ erwarte so viel Geld • weil meine gelieferte Arbeit (= Ergebnis) durch den Lohn honoriert wird • weil ich durch die Geldhöhe zur Arbeit motiviert werde • weil ich soviel Geld zum Lebensunterhalt benötige • weil ich woanders ein ebenso hohes Gehalt/Honorar erzielen könnte • weil mein Kollege ebenso viel bekommt • weil der Betrag meiner Leistung (Aufwand an Zeit/Energie) entspricht. Hinter der unterschiedlichen...
Arbeitsmarkt · 15. Oktober 2009
Kleine und mittlere Unternehmen als Vorreiter: Zeugnisse sind doch nicht alles Ein gutes Kompetenzbilanzierungsverfahren sollte nicht zwischen formell und informell erworbenen Kompetenzen unterscheiden. Denn gelernt ist gelernt, egal ob formell oder informell! Entscheidend ist, was die Leute können, ganz gleich auf welchem Weg sie die Kompetenzen erworben haben. ** So formuliert Prof. Dr. John Erpenbeck. Donnerwetter! Endlich! - Diese eigentlich banale Erkenntnis durch den „Papst der...

Arbeitsmarkt · 11. Februar 2009
oder wie man mit Aufbläh-Sprache vernebelt Die Arbeitsämter – pardon, im Neusprech: die Arbeitsagentur und die Jobcenter - bezeichnen ihre Erwerbslosen seit längerem als Kunden. Man folgt da den - Gesetz gewordenen - Vorgaben der 2002 wild zusammengewürfelten Gruppe von „Unternehmensberatern“ und "Fachleuten" in der sog. Hartzkommission (verantwortliche Personen siehe unter http://www.nachdenkseiten.de/?p=2952 ) Diese 14 gewichtigen Herren (plus einer Dame) produzierten damals ein...
Arbeitsmarkt · 20. November 2008
Aber nicht immer. Eine differenzierte Betrachtung macht auch die Des-Integrationspotentiale von „differenzierter“ Erwerbsarbeit deutlich. – Eine schleichende Desintegration verläuft in Stufen, in kaum merkbaren Stufen nach unten. (Eine Zusammenfassung einer Typologie von KLAUS DÖRRE, http://www.bpb.de/apuz/29490/prekaere-arbeit-und-soziale-desintegration?p=all ) ZONE DER INTEGTRATION 1. Die Gesicherten Gesicherte Integration 2. Die Unkonventionellen oder „Selbstmanager“ Atypische...