Leben

Leben · 19. Oktober 2019
Eine erste, unvorsichtige Annäherung Spiel wirkt als Gegenpol zu „fest“. S lockert zu Festes, S bringt wieder Bewegung in Festgefahrenes. Daher ist S der Beweglichkeit, ja dem Lebendigsein näher als alles Feste, Starre, Festgelegte, Geplante, Schematische usw. S braucht und schafft Un-Eindeutigkeit und Offenheit. Humor und Spiel vertragen sich gut. Humor lebt vom Spiel, er kommt mit lockerer "Spieleinstellung" daher. Häufig ist er in der menschlichen Kommunikation eine wichtige...
Leben · 13. September 2019
Die guten Dinge des Lebens (von Eva Strittmatter) Die guten Dinge des Lebens sind alle kostenlos: Die Luft, das Wasser, die Liebe. Das galt wohl eher noch vor 1977, dem Entstehungsjahr dieser Zeilen. Aber heute, vierzig Jahre später? Ist die gute(!) Luft wirklich noch „kostenlos“ zu haben? Und das Wasser - kann die Privatisierung, d.h. seine Kommerzialisierung aufgehalten werden? Und erst die Liebe - oft gelingt sie nicht mehr. Tausch- und Kaufverhältnisse, das egoistische Nutzenkalkül...

Leben · 21. März 2019
Bequemlichkeit oder Gefallenwollen oder Kontrolle oder Überlegenheit. Bequemlichkeit und Gefallenwollen und Kontrolle und Überlegenheit....
Leben · 01. September 2018
Ein Versuch, die vermeintlichen (Lebens-) Rettungsanker Verplanung und Zielfixierung kritisch zu befragen. (Damit ist - unausgesprochen - zugleich den versteckte Kampf zwischen Coaching und Supervision behandelt) 1. Instrumentelle versus menschliche „Beziehungs“-Gestaltung Der Plan soll das Leben/die Umstände „in den Griff bekommen“, eben „zielführend“ sichernde Struktur bringen. Er orientiert (sich) an Regelhaftigkeit, Zuverlässigkeit und „Störfaktor“-Beseitigung. Er...

Leben · 12. Juli 2018
Jeden Morgen wieder aufstehen. Den Tag .... Jeden Morgen wieder aufstehen. Den Tag.... Jeden Morgen wieder aufstehen.
Leben · 16. März 2018
"Oh!", sagte Herr K. und erbleichte.(B. Brecht) Neulich traf eine ehemalige Freundin wieder, die ich seit fast 20 Jahren nicht mehr gesehen hatte. „Du hast dich aber gar nicht verändert.“ - „Doch, man sieht dir die Jahre an.“ und „Du reagierst jetzt ganz anders als damals.“ Dazwischen schwankten die Stellungnahmen zu mir. Mir geht es da wie Herrn Keuner: Worüber soll ich mich freuen? Damals mochte sie mich wie ich war. Damals ginge es letztlich auch schief, weil ich so war. Heute...

Leben · 04. Januar 2018
Oder waren sie zur Besinnung? Das gefiele mir besser. Doch dann fragt sich, wie lange sollen wir uns besinnen? Sollen wir nachsinnen über das, worum es uns im vergangenen Jahr ging, und in unserem Leben überhaupt? Hier zu sehr in die Tiefe zu gehen bedeutet doch unweigerlich, zur Verrücktheit, Absurdität, und Bewusstlosigkeit unseres „normalen Alltags“ vorzustoßen, sich klar zu werden, wie besinnungslos unsere Wachstumsgesellschaft funktioniert. Daraus entsteht selten neue Kraft. -...
Leben · 01. April 2009
- Notlügen entstehen aus der Not und sie vertiefen die Not. - Notlügen ermöglichen “mehr Leben”. - Wenn die Wahrheit weh tut, dann sind „kleine Schwindeleien“ erlaubt und gar angebracht. - Wenn der andere geschont werden muss oder will, dann sind Notlügen verzeihbar. - Ausrede, Vorwand, Ausflüchte ….um des Friedens willen,….. um körperliche Gefahr abzuwenden... Aus Bescheidenheit….Wenn es um intime Angelegenheiten geht... um sich einem Bösewicht zu erwehren Der Lügner wird...

Leben · 12. Januar 2009
Aus der Beratung "Mein Selbstwertgefühl war sehr niedrig. Bei dem Versuch, es durch Kontakte mit männlichen Studenten aufzubessern, kam es schnell zu einem Schwangerschaftsabbruch." Gudrun